Beerenangriff 2013 - StingAir.de

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Beerenangriff 2013

Da ich ja nun laut Trainingsplan von Stefan zwischen 85-90 km pro Woche laufen muss, kann man den anstehenden Lauf ja auch nicht verschieben. Also bin ich am Dienstag Abend trotz Müdigkeit und Mistwetter noch ein Ründchen gelaufen. Als es los ging dämmerte es bereits. Mit zunehmenden Kilometern wurde es dann immer dunkler, und dichte Nebelschwaden erhoben sich vom durchnässten Waldboden. Mein Weg führte mich durch dichte Tannenwälder und über große freie Wiesenflächen. In der Ferne hörte man eine Eule die mich zu warnen schien. Aber durch das sanfte Rauschen der Autobahn konnte ich sie nicht verstehen. Also beschloss ich trotz alledem den dunklen SingleTrail richtung Wilnsdorfer Autohof zu nehmen. Es war schon so finster das man den Untergrund nur noch schemenhaft erkennen konnte......und plötzlich wurde ich völlig unerwartet am Bein erwischt. Etwas versuchte mich festzuhalten und zurückzuziehen. Sie bohrten ihre spitzen Zähne in meine Knie und Waden. Aber mit roher Gewalt konnte ich ihren Fängen entkommen. Mit schnellen Schritten floh ich über den schmalen zugewachsenen Pfad. Ginster schlugen mir peitschend ins Gesicht, bis ich schließlich wieder auf den befestigten aber vereisten Weg kam. Der Regen war stärker geworden. Wasser lief mir in die Augen und meine Kleidung klebte fest auf meiner Haut. Ich kämpfte mich die letzten vier Kilometer durch die kalte verregnete Nacht, bis ich schließlich Blut überströmt zu Hause ankam. Dort wurden meine Wunden von Lisa Fachfraulich versorgt. Mittlerweile sind die sichtbaren Wunden fast verheilt. Aber der Schock des Angriffs sitzt tief und so verblaßt das Erlebte nur langsam. Das nächste mal werde ich vorsichtiger sein wenn ich mich im Revier der Himbeeren aufhalte.

Euer Basti