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Güthersloh 2015

Man könnte sagen der Tag war ein voller Erfolg. Heute am 17.05.2015 haben sich Christoph, Timo, Pascal und ich auf den Weg nach Güthersloh zum ersten Regionalligarennen der Saison gemacht. Bereits beim Check in war mit dem Schlimmsten zu rechnen. Trainingsjacken mit der Aufschrift Bundesliga Team weckten Erinnerungen an das Rennen vom letzten Jahr, dass wir mit einem enttäuschenden 16. Platz beendeten. Aber die Zuversicht war groß und die Stimmung bei uns vieren ungebremst. Natürlich war auch ein bisschen Schiss in der Bux dabei. Bei mir zumindest. Nach dem Rennen in Buschhütten stand heute die doppelte Distanz auf dem Programm 1 km schwimmen 40 km Rad und 10 km laufen. Na das konnte ja was geben.
Aber ich bin das Rennen ganz entspannt angegangen und habe mich beim schwimmen mit Timo, der auch auf meiner Bahn war, schön weit hinten eíngeordnet. Das stellte sich auch als beste Taktik heraus. 500 m bin ich im Wasserschatten geschwommen, danach habe ich noch 2 Mann überholt und habe das Tempo leicht angezogen. Leider hat zur gleichen Zeit auch Jemand auf der anderen Seite überholt. Den habe ich dann ausversehen mit meiner Schulter und dem Ellbogen versenkt :) hupsi. Entschuldige!
Nach einem mäßig guten schwimmen, das ich im hinteren Drittel beendete, ging es in die Wechselzone. Dort waren die Räder von Christoph und Pascal bereits wie vom Erdboden verschluckt. Naja Timo hatte es noch schlechter, der kam als Vorletzter aus dem Wasser. Aber dann kam unsere Zeit auf dem Rad. Bereits auf den ersten Metern konnte ich etliche Kontrahenten eliminieren :) Und das ging auch immer so weiter. Ich sammelte einen nach dem anderen ein, und kämpfte mich Platz um Platz nach vorne. Auf der Strecke wurde ganz schön gelutscht. Na wer es braucht!!! Dann halt die ganze Gruppe auf einmal überholen. In der Wechselzone angekommen hatten Timo und ich uns bereits vom hinteren Drittel ins Vordere geackert. Nun ging es auf die 4 mal 2.5 km durch den Güthersloher Stadtwald. Die ersten 2 Runden liefen wie am Schnürchen. In der 3. und 4. wurde es dann etwas zäher. Aber immer noch viel besser als gedacht. Nach 1h55min kam ich dann nach Christoph 1h48min und Pascal mit 1h53min noch knapp vor Timo 1h56min im Ziel an. Das bedeutete für den heutigen Saisonauftakt den ersten Platz Gesamt als Mannschaft und zusätzlich den ersten Platz gesamt für Christoph.
Es war ein geiles Rennen und ich freue mich dabei gewesen zu sein. So geht es weiter.

Take care
euer Basti

Trainingscamp Mallorca 2015

Auch in diesem Jahr hieß es wieder auf zum radeln nach Mallorca. Genauer gesagt ins Viva Blue in Playa de Muro. Und das war nicht die einzige Änderung zu den Vorjahren. Dieses Jahr habe ich mich ganz besonders gefreut, denn nach all den Jahren des überredens ist es mir endlich gelungen meinen Busenfreund Mike mit ins Boot zu holen. Umsomehr hoffte ich natürlich das das neue Camp meine Erwartungen erfüllen würde. Denn nach den Jahren im Ironmancamp hat Dieter Bremer das Camp verlassen, und hat ein eigenes mit Kai Walter und Volker Vogt auf die Beine gestellt www.trainingcampmallorca.com. Ebenfalls mit von der Partie waren meine Vereinskameradin Sarah und ihre Freundin Linda. Und natürlich die Hawaii Dauergäste, meine lieben Freunde Anja und www.IronMani.de aus Bingen. Diese Konstellation konnte ja nicht schiefgehen. Und so war es auch......
.....bereits der Abend vor unserem Flug am Samstag morgen um fünf Uhr war für einige von uns turbulent, genauer gesagt für Sarah :) Denn nachdem sie es in aller Hektik geschafft hat ihren Koffer und ihren Radkoffer noch vor dem Abflug zu packen, stellte sie fest das 2 Koffer 2 Radkoffer und mindestens 3 Personen im Auto einfach nicht hinhauen konnten. Voller Panik sollte der Ochsenkarren (gehört zum Standartrepartouar der Lüzianer) an den Personenkraftwagen getüddelt werden. Aber da der Tüvstempel noch aus der Vorkriegszeit war, hatte sich das auch schon erledigt. Also was tun...ahhh natürlich den Basti anrufen. Der hat doch einen "zuverlässigen" Caddy, und sicher noch genug Platz für den Radkoffer. Dieser besagte Basti lag aber bereits seelenruhig seit 19 Uhr in den Federn und hatte das Handy schon voller Vorfreude auf den Flugmodus geschaltet. Sarahs 400 vergebliche Anrufversuche auf mein Handy verbesserten ihre Problematik nicht unbedingt. Zur deeskalladion der Allgemeinsituation  wurden erstmal ein oder zwei Piccolöchen geöffnet. Und siehe da. Punkt ein Uhr war der Basti wieder zu erreichen und es konnte losgehen. Mike den Seelsorger für Sahras Kofferprobleme abholen, und auf zum Fraport!!
Dort angekommen trafen wir die Manjas und Linda "die Katze" Schäfer. Nach ein bisschen Schnattern und sich gegenseitig die Müdigkeit vorjammern ging es in den Flieger. Nun waren es nur noch ein paar Stunden bis wir endlich auf dem Rad sitzen konnten.
Am Flughafen angekommen ging es noch ca 45 Minuten mit Quasimodo dem Einohrigen quer über die Insel zu unserem Hotel. Leicht versteckt in zweiter Reihe stand es auch, das Viva Blue. Nach ein bisschen warten, bis die Zimmer und Lindas Leihrad fertig waren, konnte es auch schon fast auf die Piste gehen. Nur noch schnell Sarahs selbst und stolz zusammengebautes Rad checken. Bis auf das die Bremsklötzchen nicht die Felgen berührten war auch alles top zusammengebaut. Jetzt wissen wir warum Sarah so schnell ist :) Aber nach Mikes fachmännischer Korrektur war es dann soweit, die erste Ausfahrt auf spanischem Boden.
Nachdem ich mir bereits zu Hause so schön die Route für den heutigen Tag auf meinem Garmin zusammengestellt hatte, konnte ja garnichts mehr schief gehen (Hotel, LLuc, Cap Formentor, Hotel)........naja bis Sarah und Linda ins Zimmer kamen und mit Frisbee großen Augenringen nach 33h und 14min Schlafentzug fragten ob wir nicht ein bisschen kürzer und flacher fahren könnten?!
Aber kein Problem. Schnell noch das Gerät umprogramiert......Routenberechnungsfehler. Na super. Na dann halt nach Gefühl :) Bei meinem Navigationstalent ging es nach ca 25 km Ausfahrt erstmal einen Kilometer mit den Rennrädern ins Gelände....hier muss doch noch mal Asphalt kommen dachte ich so bei mir um hinterher sagen zu können war nur eine geheime Abkürzung aber.....ne! es kommt keiner mehr. Eine Koppel mit Pferden, aber kein Asphalt  :) Also zurück und nach kapp 45 km waren wir dann wieder im Hotel. Der Anreisetag wäre geschafft. Nach ein bisschen ruhen ging es dann endlich zum wichtigsten Teil des Camps. Dem Abendessen...mhhhhh das hat geschmeckt! Das Essen war lecker und hat schon die Vorfreude aufs Frühstück geweckt:)
Am nächsten Tag war dann die offizielle Begrüßung durch Dieter Bremer, Kai Walter, Volker Vogt und unseren Tourguide Lothar Leder. Dann ging es endlich auf die Straße. Am heutigen Einrolltag fuhr die ganze Gruppe zusammen um sich erstmal kennen zu lernen. Das Camp hatte 16 Teilnehmer und das funktionierte trotz der Gruppengröße von Anfang an sehr gut. Am nächsten Tag wurden die Gruppen dann leistungsmäßig getrennt. Die Manjas, Sarah, Linda, Mike und ich waren in Lothars Gruppe. Und das war echt spitze. Die Gruppe, das Tempo und der Spaß waren perfekt. Lothars Jahrhundertelange Erfahrung auf der Insel und dem fahren in der Gruppe machte jede Ausfahrt einzigartig und absolut sicher. Er hatte seine Schäfchen und "hängede Mäuseköpsche" schon im Griff :)
In den ersten zwei Tagen war das Wetter nicht unbedingt der Knaller. Deshalb fuhren wir so, dass wenn es anfangen sollte zu regnen spätestens in 45 Minten wieder im Hotel sein konnten. Wenn es doch mal weiter war streute Lothar "Schneggepulver" hinter unsere Reifen das es vorwärts ging und die Schnecken nicht bei unserer wahnsinnigen Geschwindigkeit das Hinterrad hoch auf den Rücken kriechen konnten. Wir hatten die ganze Woche einen riesen Spaß. Ob auf den Ausfahrten, beim Essen oder der Gymnastik das Camp war ein voller Erfolg und ich danke allen die es zu dem gemacht haben was es war. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr wenn es heißt: Auf ins www.Trainingcampmallorca.com

euer Sebi