TL Mallorca 2008 - StingAir.de

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Endlich ist es soweit. Wir haben den 2. März 2008, Sonntag morgen 2.45Uhr. Ich qüale mich nach kurzen drei Stunden schlaf aus dem Bett und verabschiede mich von meinem Schatz. Um vier Uhr sollte Abfahrt nach Frankfurt zum Flughafen sein. Meine Eltern die zuvor noch auf einer Geburtstagsfeierlichkeit waren, haben sich geopfert mich zu fahren:) Nach dem beladen des Autos sollte es um kurz nach vier losgehen. Im Parkhaus angekommen packten wir das Fahrrad und die restlichen Sachen auf den Wagen, und fuhren Richtung Check In. Am Schalter fragte mich die nette Condor Angestellte ob ich denn auch die Luft aus den Reifen gelassen habe. Da ich das blöderweise vergessen habe antwortete ich mit: "Ja natürlich". Und so sollte alles reibungslos seinen Lauf nehmen. Nach einem kleinen Frühstück verabschiedete ich mich noch von meinen Eltern, und begab mich in Richtung des Gates. Das boarding sollte um 6.10 Uhr sein, klappte aber erst eine Stunde später. Der Abflug verschob sich dementsprechend aufgrund des Nebels auf Mallorca. Bevor wir da eine Stunde kreisen sind wir lieber etwas später los. An Bord hatte ich dann einen klasse Sitzplatz direkt am Notausgang ( Ja genau Manni falls der Pilot Söööören ein Fischotterbrötchen gegessen hat:) insider) Direkt neben mir saß Rita und Rüdiger, mit denen ich sehr schnell ins Gespräch kam. Wir waren uns von vorne herein sympathisch, und ich denke ich lüge nicht, wenn ich sage das schon da eine kleine Freundschaft begann.
Als wir nach dem 2h 15min Flug gelandet waren und die Kabinentüren öffneten, begrüßte uns die Sonne bei 20°C im Schatten. Herrlich! Nach kurzem warten auf das Gepäck ging es weiter mit dem Bus in ca. einer Stunde Fahrt vom Süden der Insel nach Norden, zum Pollentia Club Resort. Ein echt schönes Hotel. Man konnte sogar sein Fahrrad mit aufs Zimmer nehmen. Nach dem Klamotten einräumen und Fahrrad aufbauen drehte ich noch eine kleine Runde in den nächsten Ort um mir mal ein bisschen die Beine zu lockern. Ich durfte ja nicht zu viel machen da ich noch am gleichen Abend um 20 Uhr beim Lactattest von Klaus Ludwig angemeldet war. Der Test lief dann auch super und so legte ich mich danach voller Vorfreude auf den nächsten Tag ins Bett. Der Montag startete um 7.30 Uhr mit einem Lauftechniktraining von Dieter Bremer. Danach noch 7 km lockeres Tempo Beine vertreten. Um 13 Uhr sollte die Radtour starten und somit hatte ich noch knapp 3 Stunden Zeit zum entspannen. Dachte ich! Als Anja und Manni (die Freunde von Rita und Rüdiger) auch am Strand rum liefen kamen wir auf die tolle Idee im 14° C kalten Wasser ein Ründchen zu drehen. Also gut, gesagt getan. Manni düste los und organisierte sich seinen Neo, und ich begab mich zum blueseventy Neo Testhäuschen:) um mir auch einen zu leihen. Leider kam ich 10 Minuten zu spät und der Laden hatte schon zu. Naja jetzt konnte ich Manni ja nicht alleine stehen lassen und zog mir meinen eleganten Schwimmanzug an und stürzte mich auch in die Fluten. Echt Geil. Super klares Wasser. Ein tolles Gefühl. An diesem Tag war das Meer glatt wie ein See. Als Manni und ich leicht aneinander vorbei gepaddelt waren, fanden wir uns endlich und drehten noch ein ca 30 Minuten Ründchen. Dann bekam ich so langsam aber sicher durch die Kälte Krämpfe in den Waden. Aber es war auf jeden Fall ein Highlight in diesem Urlaub:) Um 13 Uhr startete dann die Einollradtour 70 km mit 27 km/h. Das war für mich ja schon etwas mehr als einrollen:) Naja unsere Fahrt wurde auch insgesamt 4 mal durch Reifenpannen gestoppt. Ja! Ich war auch dabei:) Am nächsten Tag wechselte ich in Mannis Gruppe, um einen noch stärkeren Willen zu haben durchzustehen. Und natürlich um zu schwätzen:) Von ihm konnte ich noch einiges lernen. Er war schon ein echter Ironman www.Ironmani.de  in 10 h 14 min. Ich hoffe das ich das auch bald von mir sagen kann! Am Abend trafen wir uns dann wie jeden Abend zum Buffet und schlugen mächtig zu. drei Teller zzgl. Nachtisch gingen weg wie nichts. Am nächsten Tag startete ich um 7.30 Uhr mit der Schwimmtechnik bei Mario Koch. Um zehn Uhr startete dann die nächste Radtour. Diesmal standen 104 km und etwas über 700 Hm auf dem Programm. Das war schon echt anstrengend zumal das meine längste Radtour am Stück war und wir uns meistens im vorderen drittel befanden und die letzten Kilometer sogar an der Spitze fuhren. Dann ist natürlich nicht viel mit Windschatten fahren:) Der Harnstofftest am gleichen Abend zeigte dann auch das ich morgen eher im hinteren drittel fahren sollte. Am nächsten Tag hatten wir Sturm, sodass keine Radausfahrt möglich war. Wäre zwar schon gegangen, aber es wollte keine die ganzen Holzkreuze mitschleppen die wir für die Opfer dieser Tour hätten aufstellen müssen!!! Also haben wir morgens lieber Lauftechnik mit einem anschließenden 14 km Lauf gemacht. Am Nachmittag beschloss ich doch mal kurz aufs Rad zu steigen um im nächsten Supermarkt etwas zu trinken zu kaufen. Die Hinfahrt war mit Rückenwind und 45km/h+ doch recht flott. Zurück waren es dann noch 12 km/h- :) Dazu kamen ja noch die 4 Liter zu trinken für 17 € in meinem Rucksack. Unglaublich. War wohl der falsche Supermarkt. Der nächste Tag war eigentlich ein Regenerationstag. Aufgrund des schönen Wetters beschlossen wir aber ein kleines flaches Ründchen von knapp 50 km zu radeln. Zuvor war bei Ingo noch knapp 1,5 h Lauf ABC angesagt das einigen mehr zu schaffen machte als eine 100km Ausfahrt:)
Am Freitag war es pünktlich zur Radausfahrt am regnen wie Sau. Deshalb haben wir beschlossen eher zu laufen als Rad zu fahren. Manni, Rüdiger und ich liefen dann noch eine 17 km Runde in flottem Tempo. Man darf ja auch nicht vergessen das jeden Abend um 17 Uhr Stretching, Kräftigungs und Koordinationsübungen auf dem Programm standen. Da hat man sie jammern hören die Ironmänner und Frauen:) Auf dem rechten Bild das ist übrigens Olaf den ich ebenfalls kennengelernt habe, und der genau an der Ironman 70.3 Wiesbaden Strecke wohnt. Er hat mich auch schon eingeladen um dann mal die Strecke abzufahren. Auf dem linken Bild verabschiedet sich Anja vom Ingo. Ingo ist der Folterkursmensch (dehn- strech usw) und Manni und mein Tourguide. Ein echt cooler Typ bei dem das Training super viel Spaß gemacht hat. Am Samstag sollte dann unsere bisher schwerste Radtour stattfinden. 135 km und der Berg Orient dazwischen. Ich habe mich aufs schlimmste vorbereitet. Manni war eine Serpentinenschleife über mir. Ich kämpfte mich langsam ran und wir bezwangen den Berg zusammen. War doch halb so wild:) Gestärkt von Powerbar Riegeln und Red Bull legten wir die restlichen 65 Kilometer zum Hotel  deutlich unter 2 Minuten /km zurück. Danach konnte ich auch gut schlafen, und vorher vor allem wieder gut essen:) Bei fast 5000 verbrannten Kalorien kann man sich auch mal einen Nutellakuchen gönnen:) Am nächsten Tag war es leider schon soweit. Der Tag der Abreise war gekommen. Wir wurden zusammen zum Flughafen gefahren und checkten gemeinsam ein. Im Flugzeug mussten wir uns noch krumm und schief lachen wegen den Ossis. Da kam eins zum andern. Schließlich hatten wir beschlossen das unser Pilot Sööören Sööörensen hieß und vergessen hatte das Mikrofon zur Kabine auszuschalten. Und so hörte jeder wie er zu seinem Co sagte. " Nüüü soooch mohl, meenste des Fischötterbörtchen wär nöch güüt??? Und somit war die Katastrophe vorprogrammiert. Manni und ich müssten den Flieger übernehmen:) Ihr fragt euch sicherlich wie wir auf so einen Mist kommen. Na ganz einfach. Die Ossis die auch da waren haben uns so aufgeregt. Nur die neusten Sachen. Hauptsache Vollcarbonrad und jedes mögliche 1000stel Gramm einsparen Aber dann 10kg Equipment mit sich rumschleppen. Die Arme bis oben hin vollbehangen mit GPS Geräten in 108 er Bildschirmdiagonale und auf dem Carbongepäckträger noch ne Satelitenschüssel:) Einfach unglaublich :) Naja und über die Wunde an meinem Bein möchte ich nicht sprechen. Auch alles die Ossis Schuld.
Dann kam der traurigste Moment in dem wir uns verabschieden mussten. Es war echt toll mit euch, und ich hoffe das wir uns bald wiedersehen. Und danke noch mal das ihr extra wegen mir von einem 4er Tisch auf einen 5er umgestiegen seid:) Obwohl ihr euch dann mein Nutella mit Ei Brötchen angucken musstet. HiHiHi.
Aber es gab ja nicht nur einen Abschied sondern auch ein Wiedersehen mit meinem Schatz, die mich mit ihrem Bruder Alex vom Flughafen abholten. Eigentlich war das alles etwas anders gedacht. Normalerweise wollten mich meine Schwiegereltern in Spe und Tina in Volkers T3 Bus abholen. Der verabschiedete sich aber in Höhe Wetzlar durch ein Ölleck das die komplette Heckklappe schwarz lackierte:) Als der ADAC am Weg war kam Alex mit Tina´s Seat AROSA um mich dann noch abzuholen. Mit ein bisschen zusammenfalten passten tatsächlich der Koffer, 2 Rucksäcke das Fahrrad und drei Personen in das Auto:) Ein Traum. Habe schon damit gerechnet nach Hause radeln zu müssen. Aber hat ja alles super geklappt. Danke euch beiden.
Also dann bis hoffentlich bald euer Basti