TL Mallorca 2014 - StingAir.de

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IRONMAN TRAININGSCAMP 2014

Dieses Jahr war es noch mal soweit. Nach der Abstinenz 2013 ging es wieder ins Trainingslager in den Norden Mallorcas. Genauer gesagt ins Pollenca Club Resort zwischen Alcudia und Port de Pollenca. Damit habe ich ja bereits öfters gute Erfahrung gemacht. Dieses Jahr war Timo mit von der Partie. Ich habe ihm vom top organisierten Ironman Camp erzählt, und er war sofort dabei. Bereits am Flughafen in Köln/Bonn lief alles reibungslos. Ob durch unseren grenzenlosen Charme oder einfach mit etwas Glück.....nein ich denke es war doch der Charme....gingen wir an den Schnell Check In Schalter und nicht an die 200 m lange normale Schlange. Und obwohl wir noch gar kein Ticket hatten machte die nette Frau am Schalter eine Ausnahme und winkte uns direkt durch :) Auf Mallorca angkommen lief es wieder absolut reibungslos so das wir bereits um 9.30 Uhr im Hotel ankamen. Leider waren unsere Zimmer noch nicht fertig so dass wir unsere Räder am Hotelpool zusammen bauen mussten. Nachdem das natürlich fachmännisch erledigt war, gingen wir zurück in die Lobby und trafen dort Anja und Manni meine Freunde aus Bingen. Nach einem kurzen Schwätzchen ging es dann aufs Zimmer. Anders als in den letzen Jahren gab es diesmal ein Village und kein Maris Zimmer. Ja die feinen Herren!!!. Wir hatten direkten Meerblick und das Wetter war ein Traum. Also schnell Koffer ausräumen und ab aufs Rad.
Da ich ja schon öfters dort war kann man mich schon bald Sebi Mallorca Maps nennen...fast zumindest :) Nachdem Timo und ich uns eine schöne Runde ausgesucht hatten ging es los. Geplant war Can Picafort Muro Selva Pollenca. Naja was soll ich sagen.... wir haben viele Sachen gesehen aber in Can Picafort kamen wir nie an :) nach etlichen Runden durch den Hafen von Alcudia und Umgebung hatte ich nach 13 km endlich den ersten Plattfuß. Nach einem routinierten Wechsel in unter 3 Minuten natürlich ging es dann einfach in Richtung Cap Formentor. Da kann man sich ja nicht verfahren. Schon auf den ersten Metern am Berg merkte ich schmerzvoll das Timo heiß wie Frittenfett ist. Mit einem gemütlichen Tritt und einem 120er Puls rollte er locker im 23 er Schnitt in Richtung des ersten Platteaus. Da konnte ich leider nur keuchend abreißen lassen. Nachdem wir anschließend noch ganz oben waren ging es auf der sonnigen aber auch sehr windigen Abfahrt wieder ins Tal und ab zum Hotel wo wir natürlich sofort die Laufschuhe schnürten. Nach einer lockeren 12er Runde im 4:45 er kamen wir ganz schön verhungert auf unserem Zimmer an. Aber ab 18 Uhr sollte es essen geben. Was für ein Glück. Nach den Tischfindungsproblemen des ersten Tages waren wir ab dem 2. Tag immer am selben Tisch mit Ironanja und Ironmani. Das war immer so lustig das die anderen Tische schon ganz blöd geguckt haben. Beim essen sind auf jeden Fall einige Lachtränen geflossen :) Am Montag ging es dann auf die erste gemeinsame Runde. Timo und ich schlossen uns natürlich Christian Haepīs Gruppe an. Denn aus den letzten Jahren weiß ich das Christian der beste Tourguide ist bei dem man am meisten Spaß hat. Also los ging es, nach ca 15 km dann Schepper Rums. Unser Quotenrusse Ivan ist mit Schulter und Unterarm in eine Natursteinmauer eingeschlagen. Die rechts links Kombination hatte er nicht vertragen. Aufgrund der aufklaffenden Wunde mussten wir auf den Krankenwagen warten. In der Zwischenzeit wurde er mit dem Inhalt seiner Radflasche desinfiziert.... Es war kein Wasser :) Der  RTW war dann auch blitzschnell in knapp 30 Minuten da mhhhh. Danach ging es dann weiter....achso an dieser Stelle sei gesagt Oleg geht es gut und er hat den nächsten Tag schon wieder beim Lauftraining teilgenommen. Man hat ja schließlich bezahlt:) Die Russen kennen keinen Schmerz. Die erste Tour war um die Gruppe kennen zu lernen und um sich aufeinander in der Formation einzustellen. Das klappte nach dem Zwischenfall dann auch sehr gut. Nach 3:40 Stunden und 102 km war der erste Tag geschafft. Auch der 2. und 3. Tag waren mit Touren um die 120-130km schön lustig aber unspektakulär. Naja bis auf die letzten 4 km am Mittwoch da kam ein kleines Unwetter mit Sturm und Hagel auf. Das Rad stand 45 Grad zur Seite und es ging mit gefühlten 10 km/h die letzten Meter zum Hotel. Perfekt abgepasst würde ich sagen. Ok einen kleinen Koppellauf haben wir nach den 129 km noch gelaufen. Timo Worte waren: Ganz locker zum Beine vertreten. Hier die Fakten: 4,5km in 15:45 Minuten. Was soll ich dazu sagen?!  Ein Highlight waren natürlich wie immer die Gymnastik und Rumpfstabiübungen mit Dieter Bremer. Der Mann hat richtig was drauf und ist saulustig. Ich hoffe du kommst noch viele Jahre ins Trainingslager Dieter denn ohne dich wird richtig was fehlen!!!
Am Ruhetag ist Timo dann irgendwas zwischen 100-160 km zum Beine lockern gefahren und noch ein bisschen gelaufen wie sich das ja gehört. Ich habe ihn beim Nüchternlauf beglitten und bin dann mit Anja und Manni noch ein bisschen in der Stadt rumgedüst. Am Freitag sollte es dann in die Berge gehen. Kloster Lluc und anschließend direkt Sa Calobra einmal runter und wieder hoch. Leider hat mich der Anstieg zum Kloster bereits entschäft. Als ich oben war tat mein rechtes Knie plötzlich wieder weh :( Daraufhin habe ich beschlossen die anderen Sa Calobra alleine fahren zu lassen. Denn dieser Berg hat es in sich wie Timo mir später erzählte. Er dachte die Abfahrt würde nie enden. Und dann muss man ja auch irgendwie wieder hoch :) Das hat er auch in einer ordentlichen Zeit gemacht. Also falls sich Jemand an seiner Zeit versuchen will. Vom Strand unten bis zum Kiosk oben knapp unter 41 Minuten. Das ist sportlich. Bin mal gespannt wer das knacken kann. Am Abend gab es dann noch einen Vortrag von Marcel Wüst dem ehemaligen Profirennradfahrer. Der hat genau das ausgesprochen was Timo ja auch immer predigt. Von nix kütt nix. Der Kerl war echt der Knaller, wir haben Tränen gelacht. San Salvador fährt man in 6min50sec runter haben wir gelernt, und das bei 70 km/h 10 m vor der Kurve bremsen reicht. Dann MUSS man allerdings auch richtig bremsen. Beim Vortrag des nächsten Tages waren nur noch ein viertel der Leute da und die waren komplett eingegipst....kleiner Scherz. Aber wir haben gelernt das wir uns mit unserem Rad beschäftigen sollen und auf den Abfahrten keine Minuten verschwenden sollen. Und das Reifenwechseln sollen wir zu Hause während dem Tatort üben. Langsamer als 3 Minuten ist inakzeptabel...hinten natürlich!!!
Am Samstag beschloss ich aufgrund meines Knies die 140er Tour nicht mitzufahren. Aber ich kam trotzdem mit zum Treffpunkt vor der Rezeption um den Andern noch winke winke zu machen und ihnen eine schöne Tour zu wünschen. Ich war schon sehr traurig das ich nicht mitfahren konnte. Aber die Krönung war dann noch als Michi und Andy Raelert zu uns in die Gruppe kamen um dort mitzufahren. Die Jungs haben halt Geschmack. Und Christian hat sie natürlich in die richtige Richtung gelenkt !!! Da war ich echt mega enttäuscht. Wollte mich schon im Meer ersäufen. Wie oft im Leben hat man schon die Möglichkeit mit den beiden den ganzen Tag eine Tour zu fahren:( Aber ich habe mich trotzdem für Timo gefreut. Der war natürlich auch schon angeschlagen vom Vortag. 2300 Höhenmeter in kürzester Zeit gehen nicht spurlos an einem vorbei. Auch nicht an Timo......denkt ihr. Aber beflügelt und hoch motiviert ging es für ihn die achtköpfige Gruppe und die Raelerts Richtung Randa. An der 6 Kilometer langen Steigung zwischen 5-6 Prozent war dann freies fahren. Und wie Timo ja so ist fährt er erstmal an beiden vorbei. Am Aerolenker natürlich. Und die zwei hinterher. Als Timo die beiden hinter sich reden hörte, durfte er sich ja nicht anmerken lassen das seinen Beine einer Bombe glichen die noch 2 Sekunden bis zur detonation hatten, also holte er sein Handy raus und knipst ein paar Fotos von der Landschaft.....so ruhig man halt einen Fotoapparat mit 180er Puls halten kann. Einfach nur geil der Typ :) Als sie dann gemeinsam oben ankamen ging es direkt wieder runter um den Spaß noch mal zu fahren. Timo klemmte sich dran und verpasste leider einen Antritt und kam somit knapp 30 Sekunden nach den beiden oben an. Mich wundert nur das er dann nicht gesagt hat. Na Jungs noch ne Runde :) Danach ging es für die geschlossene Gruppe zurück in Richtung Heimat. Bis dann "plötzlich" die Wellblech Autobahn auftauchte und es mit 55 km/h gegen den Wind in Richtung Tankstelle rollte. Danach waren die beiden Raelerts im Wind und die letzen ca 25 km knallten sie mit einem lockeren 36er Schnitt nach Hause. Was will man mehr :)
Ich bedanke mich beim Ironman Team besonders bei Christian Dieter und Pascal  für die fantastische Woche im Camp. Desweiteren sag ich Danke an Timo Anja und Manni Heike und Heiko(Michi) für die tolle superlustige Zeit. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und der Bauchmuskelkater hält bis heute an. Ich zehre noch lange von den tollen Eindrücken und Menschen im Camp, bin aber auch sehr froh wieder bei meiner lieben Frau Lisa zu sein.

Ich wünsche allen TVEīlern eine tolle Zeit auf Mallorca trainiert fleißig und kommt gesund wieder, auf dass wir die Saison 2014 rocken.

herzlichst euer Basti